Gewinnoptimierung

Potentiale & Methoden

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Gewinn optimieren – allgemeine Betrachtungen zur Optimierung

Gewinn optimieren kann man auf verschiedene Weisen. Einerseits kann man eine wirtschaftliche Optimierung von Unternehmen betreiben. Dies ist wohl die geläufigste Form der Gewinnoptimierung. Sie nutzt alle betriebswirtschaftlichen Werkzeuge, die einem Unternehmen zur Verfügung stehen. Außerdem muss man sie stets an die laufende Entwicklung anpassen. Dabei nehmen Faktoren Einfluss, die sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens ihre Wirkung entfalten. Daneben sind aber auch steuerliche Gesichtspunkte wichtig. Auch hierbei kann man den Gewinn optimieren, indem man den steuerpflichtigen Teil minimiert. Doch sollte man als Unternehmer auch den zeitlichen Gewinn optimieren. Denn gerade Effizienzsteigerung ist in unserer schnelllebigen Zeit auch für Unternehmer stets erstrebenswert. Für viele Selbständige ist Zeitgewinn sogar ein kostbares, dem wirtschaftlichen Erfolg gleichwertiges Gut. Und wenn man den Faktor Zeit mit in die Betrachtung einbezieht, um den persönlichen Gewinn zu optimieren, dann sollte man auch darauf bedacht sein, den idealen Zeitpunkt zur Gewinnausschüttung abzupassen.

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Inhaltsverzeichnis


1. Gedanken zum Thema Gewinn optimieren

Eine der wesentlichsten menschlichen Charakteristika ist die Optimierung. Zumeist ist damit die Mehrung von wertvollen materiellen, aber auch immateriellen Gegenständen gemeint. Zwar glaubt man allgemein, dass Menschen diese Eigenschaft deshalb vorweisen, weil es in unseren Genen liegt, Vorräte anzulegen. Schließlich mussten unsere Vorfahren seit eh und je regelmäßig mit wechselnden Umweltbedingungen und somit unterschiedlichen Verhältnissen bei der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln umgehen können. Wörter wie Vorsorge, Notgroschen oder Durststrecke sind in unserer eigenen Sprache beredte Hinweise, dass dies nach wie vor in uns allen ein im wahrsten Sinne des Wortes notwendiger Bestandteil unseres Alltags ist, obwohl wir in Deutschland allgemein zu den fortschrittlichsten Ländern der Welt zählen.

Doch glaube ich auch, dass wir Menschen über einen inneren Antrieb verfügen, der uns nach Perfektion streben lässt. Er geht über die Vorsorge, die uns früher vor unvorhergesehener oder vorhersehbarer Not bewahren sollte, weit hinaus. Schließlich ist es auch emotional ein ganz anderes Gefühl, wenn man einen Lebensmittelvorrat für einen möglichen Lock down anlegt, oder eben eine Aufgabe auf die beste Art und Weise meistert.

Mann kann es ein wenig mit Schulnoten vergleichen. Bekommt man stets ausreichende oder gar befriedigende bis gute Noten, weiß man, dass man damit weiterkommt. Eine 1,0 auf dem Schulzeugnis beweist jedoch, dass man zumindest theoretisch an dem Punkt angekommen ist, den man kaum zu überbieten vermag. Es ist dieses Streben nach dem Optimum, das für Fortschritt unentbehrlich ist. In der Natur sorgen Mutation und Selektion für Fortschritt und Optimierung der Lebewesen. In Unternehmen sind wir Menschen es, die dies auf Basis logischer Überlegungen versuchen.

Daher ist der vorliegende Artikel ein allgemeiner Leitfaden zur Frage, wie man als Unternehmer Gewinn optimieren kann.

2. Gewinn optimieren – welche Arten von Gewinn gibt es?

Bevor wir mit den Ausführungen beginnen, die uns zeigen sollen, wie man Gewinn optimieren kann, wollen wir erst danach Fragen, was wir hierbei unter Gewinn verstehen. Denn schließlich kann man Gewinn auf verschiedene Arten generieren.

2.1. Monetärer Gewinn

Die meisten Menschen assoziieren Gewinn stets mit Geld. Denn Geld ist ja schließlich auch ein universales Tauschmittel. Damit kann man vieles oder, manche mögen objektiv, andere wiederum zynisch anmerken, alles erhalten. Also ist ein Mehr an Geld ein wichtiger Ansatzpunkt, wenn man Gewinn optimieren möchte.

2.2. Zeitlicher Gewinn

Daneben existiert aber noch eine weitere wichtige Währung, mit der man Gewinn erzielen kann. Obschon es an sich absurd klingen mag, denn Zeit kann nun mal niemand thesaurieren, so kann man aber dafür sorgen, dass man mehr Zeit zur Verfügung hat. Dazu muss man allerdings die Aufgaben, die unbedingt zu erledigen sind, möglichst schnell abarbeiten. Zeitliche Effizienz ist hierbei das Zauberwort. So hat beispielsweise die COVD-19-Pandemie vielen Arbeitnehmern, die nun im Homeoffice arbeiten, den täglichen Weg ins Büro erspart. Für sie ist das Homeoffice also ein zeitlicher Gewinn.

2.3. Emotionaler Gewinn

Stand man als Arbeitnehmer früher oft morgens und nachmittags im Stau, dann bedeutet das Homeoffice aber auch einen anderen Gewinn. Denn man spart sich ganz offensichtlich auch Ärger und Frust. Womit wir bei einem weiteren Gewinn angekommen sind, den wir optimieren können, nämlichen einen Gewinn auf emotionaler Ebene.

Hierbei kann man emotionalen Gewinn oberflächlich betrachtet mit Glück gleichsetzen. Natürlich ist damit etwas anderes gemeint, als das augenblickliche Glück, das man zum Beispiel bei der Geburt des eigenen Kindes, einer gelungenen Überraschung oder einer unvergleichlichen Sinnesfreude erlebt. Viel mehr geht es um eine Betrachtung, wie man die Lebensqualität insgesamt auffasst. Und auch dabei kann man den Gewinn optimieren. So setzen viele Menschen einen sozialen Aufstieg oft mit einem emotional verknüpften Zugewinn gleich.

Obschon die emotionale Optimierung ganz allgemein die wichtigste Art von Gewinn darstellt, weil sie eben mit der Befriedigung unserer innerster Wünsche verknüpft ist, kann man sie nur bedingt quantifizieren. Außerdem soll sie bei unserer Betrachtung nur nebensächlich sein, weil wir unseren Fokus hierbei insbesondere auf jene Bereiche richten, in denen Unternehmer, unabhängig von ihren jeweiligen Vorstellungen vom individuellen Glück, Gewinn optimieren können.

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3. Grundlegende Prinzipien zur Gewinnoptimierung

Nachdem wir also bestimmten, auf welche Arten von Gewinn wir unser Interesse zur Optimierung richten, wollen wir nun über Potentiale und Methoden sprechen. Denn eine Voraussetzung zur Gewinnoptimierung ist, dass es überhaupt einen Zustand gibt, der einen Mehrwert gegenüber dem aktuellen Stand enthält. Eine zweite, mindestens ebenso wichtige Bedingung, ist, dass geeignete Methoden zur Verfügung stehen, um die potentiellen Ziele gewinnbringen zu erzielen.

3.1. Feststellung der Potentiale

Einerseits mag die Forderung nach einem Potential, um Gewinn optimieren zu können, banal klingen, sofern man es rein arithmetisch betrachtet. Schließlich sind Zahlen bekanntermaßen unendlich. Also ist man nie reich genug, um eine weitere Wertsteigerung des bisherigen Vermögens auszuschließen. Andererseits kann es auch mehr oder minder feste Grenzen zur Optimierung geben. So hat beispielsweise ein Tag nur eine begrenzte Dauer. Daher hängen die Methoden, mit der man einen Gewinn optimieren möchte, in der Regel von einer Vielzahl von Faktoren ab. Hiervon sind manche sehr spezifisch, andere dagegen von allgemeinem Charakter.

3.2. Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Faktors

Jedoch muss man bei all diesen Bemühungen beachten, dass sich der Aufwand zur Optimierung am Ende auch wirklich lohnt. Sind nämlich die Kosten, die auf verschiedene Arten und Ebenen mit der Gewinnoptimierung einhergehen, letztendlich zu groß, dann findet keine wirkliche Optimierung statt. Also ist von Anfang an ein Kosten-Nutzen-Verhältnis zu beachten.

3.3. Festsetzung der Prioritäten zur Gewinnoptimierung

Damit einher geht unweigerlich, dass man Prioritäten setzt. Manche Ziele mögen leicht erreichbar sein, sind also kurzfristig betrachtet besonders interessant. Andere mögen aber absolut mehr Gewinn einbringen, auch wenn sie mehr Aufwand zu ihrer Umsetzung erfordern. Und in anderen Fällen muss man auf die Reihenfolge achten, damit die gewünschten Ziele ihr Optimum entfalten können.

3.4. In welchen Bereichen möchte man den Gewinn optimieren?

Für unsere Zwecke ist außerdem wichtig, dass wir zunächst untersuchen, in welchem Bereich ein Unternehmer seinen Gewinn optimieren möchte. Denn nur, wenn man sich über die Ziele zur Gewinnoptimierung im Klaren ist, vermag man hierzu einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Ein solcher holistischer Ansatz ist aber eine Voraussetzung, um aus der Summe der Bemühungen ein Ergebnis zu schaffen, das diese Summe übersteigt.

Deshalb empfehlen wir als ersten Schritt möglichst alle Ziele, die man erreichen möchte, zu erfassen. Diese Ziele sollte man dann mit Potentialen in den jeweiligen Teilaspekten in Verbindung bringen. Dies hilft auch, um die gegenseitigen Wechselwirkungen besser zu verstehen, die mit der Realisierung von Gewinnen einhergehen können. Schließlich ist die Optimierung von Gewinnen eines Unternehmens ein System mit vielen Variablen.

Um einen möglichst leicht verständlichen, übersichtlichen Einstieg in die Thematik zu bieten, gliedern wir auf. Einerseits ist der betriebswirtschaftliche Gesichtspunkt zu berücksichtigen. Andererseits sind auch steuerliche Optimierungen möglich. Und drittens sprechen wir auch noch über den Faktor Zeit. Dabei unterteilen wir weiter zwischen dem Einsparen von Zeit, also zeitlicher Effizienzsteigerung, und dem Ansatz des Zeitpunkts, zu dem ein Gewinn am besten, weil am optimal wirksam erreichbar ist.

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4. Methoden zur Gewinnoptimierung

4.1. Monetären Gewinn optimieren

4.1.1. Betriebswirtschaftlichen Gewinn optimieren

Da der Begriff Gewinn tief in der Ökonomie verwurzelt ist, gehen wir als erstes auf die Methoden ein, um den betriebswirtschaftlichen Gewinn zu optimieren. Allerdings gibt es hierzu eine sehr reiche Auswahl an Möglichkeiten und noch mehr Literatur sowie andere Medien, die dieses Wissen vermitteln. Daher geht es hier weniger um die Wiedergabe eines BWL-Masterstudiums, als um das Hervorheben des Potentials. Außerdem wollen wir darauf hinweisen, dass die betriebswirtschaftliche Gewinnoptimierung mit vielen innerbetrieblichen und außerbetrieblichen Faktoren interagiert. Auf diese Weise beeinflusst sie auch, wie ein Unternehmer auf anderen Ebenen seinen Gewinn optimieren kann.

4.1.2. Steuerpflichtigen Gewinn auf Ebene des Unternehmens optimieren

Ein solches Beispiel ist die Steuer, die ein Unternehmer auf den Gewinn seines Unternehmens zu zahlen hat. Dabei muss man in Deutschland zwischen der Besteuerung eines Personenunternehmens und einer Körperschaft unterscheiden. Denn je nach Höhe des Gewinns kann es zu deutlichen Unterschieden in der absoluten Höhen der auf sie anfallenden Steuern kommen. Um also den betriebswirtschaftlichen Gewinn soweit wie möglich vor der Besteuerung zu bewahren, muss man auch eine Optimierung bei der Besteuerung berücksichtigen.

Dazu dient die Steuergestaltung, zu denen sich Unternehmer bei ihren Steuerberatern informieren können. Die Ziele hierbei können ebenfalls sehr vielseitig sein. Möchte ein Unternehmer bloß seinen laufenden Gewinn steuerlich optimieren? Oder steht ein Verkauf des Unternehmens an? Vielleicht geht es auch um die Unternehmensnachfolge? Jedenfalls erfordern spezifische Ziele sowohl spezifische Lösungsansätze, um einen Gewinn zu optimieren, als auch ein Einbeziehen vieler weiterer Faktoren.

Neben diesen situationsabhängigen Möglichkeiten zur Steuergestaltung, kann man den Gewinn aber auch mit einigen grundlegenden Methoden steuerlich optimieren. So kann man beispielsweise über eine stille Beteiligung einen Einfluss auf die Höhe der Gewerbesteuer nehmen. Ebenfalls steuerlich vorteilhaft ist die Segregation von betrieblichen Immobilien in eine steuerbegünstigte Immobiliengesellschaft. Außerdem muss man darauf achten, dass keine Betriebsaufspaltung zu einer vermeidbaren Besteuerung führt. Allerdings ist die Optimierung der Höhe des Geschäftsführergehalts eines GmbH-Gesellschafters sicherlich der Klassiker unter diesen universellen Methoden. Denn hierdurch kann man einen möglichst großen Betrag als Betriebsaufwand vom steuerpflichtigen Gewinn abziehen.

4.1.3. Handelsrechtlichen Gewinn optimieren

Während ein Unternehmer also in den meisten Fällen versucht seinen steuerpflichtigen Gewinn zu optimieren, indem er ihn so gering wie möglich ausfallen lässt, dabei vielleicht sogar erreicht, dass er einen Verlust vortragen kann, braucht man in anderen Fällen einen möglichst hohen Gewinn. Dies ist zum Beispiel bei der Vergabe von Krediten oder bei Verhandlungen über den Verkauf des Unternehmens vorteilhaft. Die Optimierung liegt in solchen scheinbar gegensätzlichen Zielsetzungen also darin, dass man beide Ziele erreicht. Dies ist etwa durch die richtige Wahl zur Darstellung der Bilanz möglich.

4.1.4. Private Einkommensteuer optimieren

Damit hängt natürlich in letzter Konsequenz auch ein weiteres Ziel zusammen, nämlich, dass man den persönlichen Gewinn der Unternehmer optimiert. Natürlich möchte man auch als Unternehmer privat so wenig Steuern wie möglich auf seinen Gewinn zahlen. Hierzu steht ebenfalls eine Vielzahl an Steuergestaltungen zur Auswahl. Allerdings sind die meisten nur in bestimmten Situationen zielführend. So hängt die Anwendung eben stark von äußeren Faktoren ab. Zum Beispiel kann einerseits ein Auslandsbezug vorliegen, der das Besteuerungsrecht der Bundesrepublik sowie anderer Länder tangiert.

4.1.5. Zeitabhängige Gewinnoptimierung

4.1.5.1. Fristen beachten

Eine Möglichkeit, um einen Gewinn zu optimieren, kann darin bestehen, bestimmte Fristen einzuhalten. Insbesondere Sperrfristen sollte man hierbei ausnutzen. Damit verbunden ist allerdings eine gründliche Planung, mit deren Hilfe die Besteuerung so günstig wie möglich ausfällt. Beispiele hierzu sind die Sperrfristen nach Umwandlungen von Gesellschaften. Auch bei der privaten Einkommensteuer gibt es Sperrfristen, wie etwa bei der steuerfreien Veräußerung von Immobilien.

Eine andere Möglichkeit über Fristen Gewinn zu optimieren stellt die fristgerechte Überweisung von Steuern dar. Auch wenn dies naheliegend ist, fehlt doch oftmals der entsprechende Kontrollmechanismus, um dies stets zu gewährleisten. Dies gilt auch für die Einhaltung von Fristen zur Abgabe von Steuererklärungen, die bei überschreiten der Frist zu einer vermeidbaren steuerlichen Nebenleistung führt.

4.1.5.2. Thesaurierung als Mittel zur Gewinnoptimierung

Weiterhin kann man auch durch gezieltes Abpassen des optimalen Zeitpunkts einen Gewinn optimieren. So mag die Möglichkeit Gewinne innerhalb eines Unternehmens zu thesaurieren hierbei behilflich sein. Einerseits kann man damit genug Eigenkapital für den Erwerb von Wirtschaftsgütern aufbringen, ohne dabei auf eine kostspielige Fremdfinanzierung zurückgreifen zu müssen. Andererseits kann man die Gewinnausschüttung aus einem über die Jahre angesparten Gewinnvortrag als Altersvorsorge nutzen. Dabei liegt der Vorteil darin, dass die Höhe des jährlich ausgeschütteten Gewinns stets zu einem möglichst günstigen persönlichen Steuersatz erfolgt. Eine weitere Möglichkeit besteht, wenn man das Unternehmen im späteren Lebensverlauf steuerlich begünstigt verkauft (§ 16 EStG). Denn in diesem Fall winken besonders günstige Steuererleichterungen, die dann ja ebenfalls auf die mit dem Unternehmen verkauften Gewinnvorträge wirken.

4.1.5.3. Steuerliche Optimierung im Hinblick auf Erbschaft und Schenkung

Ein letzter Punkt, der im Grunde sowohl in der Gewinnoptimierung eines Unternehmers als auch die steuerlich vorteilhafte Behandlung seiner Nachfahren sowie seiner Altersrente betrifft, ist mittels des Nießbrauchrechts nutzbar. Auch hierbei hat die zeitliche Dimension eine prominente Bedeutung. Denn die Steuer hängt mit dem Zeitraum zusammen, der voraussichtlich zur Nutzung vorbehaltenen Vermögens zur Verfügung steht. Somit ist aber abhängig vom jeweiligen Alter der übertragenden Person.

4.2. Zeitgewinn optimieren

Schließlich wollen wir noch kurz auf den Aspekt Zeitgewinn eingehen. In einem Unternehmen hängt oft viel davon ab, wie die Arbeitsprozesse organisiert sind. Natürlich kommt es auch auf die Qualifikation der Mitarbeiter an. Jedoch ist dies eben ohne eine entsprechend optimierte Gestaltung der einzelnen Prozesse oftmals ohne große Auswirkung auf das Gesamtergebnis. Im Gegenteil: sind die Abläufe in einem Unternehmen alles andere als optimal, dann führt dies in der Regel gerade der qualifiziertesten Mitarbeiter. Dazu zählt auch der Grundsatz, dass man Fehler vermeidet, die eine spätere Korrektur erfordern. Dabei kann die Korrektur sowohl Zeit als auch Geld kosten.

Eine Option, die es Unternehmern ermöglicht, einen zeitlichen Gewinn zu realisieren, bietet die Digitalisierung. Je mehr Abläufe automatisiert ablaufen, desto weniger Zeit muss man in ihre Bearbeitung investieren. Zum Beispiel ist dies bei der Digitalisierung der Finanzbuchhaltung besonders deutlich ersichtlich. Musste man früher die Unterlagen zur Erfassung aller steuerlich relevanten Buchungen in physischer Form bei der betreuenden Steuerberatungskanzlei einreichen, so ist dies heute online möglich. Also spart man entweder Portogebühren oder eben die Zeit, die es brauchte, um den Pendelordner mit den Belegen zu überbringen. Außerdem besteht bei der digitalen Erstellung der Finanzbuchhaltung ein deutlich geringeres Risiko von Fehlbuchungen. Und auch beim Mahnwesen profitieren Unternehmen von der Digitalisierung der Finanzbuchhaltung. Auch hierbei kann man also den zeitlichen Gewinn optimieren.

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5. Gewinn optimieren – der rechte Zeitpunkt

5.1. Gewinnoptimierung von Anfang an

Zum Schluss kommen wir auf eine weitere wichtige Frage zu sprechen: wann ist der richtige Zeitpunkt, um einen Gewinn zu optimieren? Zum Teil haben wir diesen Aspekt bereits kurz angesprochen, als wir auf die zeitabhängige Gewinnoptimierung eingingen. Doch meinen wir hier einen generellen Ansatz.

Der beste Zeitpunkt, um einen Gewinn zu optimieren, ist eigentlich immer im Voraus. So sollte man noch vor der Gründung eines Unternehmens über die betriebswirtschaftlichen Aspekte hinaus auch alle anderen Bereiche, in denen man eine Optimierung vornehmen kann, berücksichtigen. Selbstverständlich schließt dies auch die steuerliche Optimierung mit ein. So kann es zum Beispiel sinnvoll sein, dass man das Unternehmen im Ausland statt in Deutschland gründet. Soll das Unternehmen jedoch in Deutschland firmieren, dann ist die richtige Rechtsform maßgebend, um den späteren Gewinn zu optimieren. Dazu gehärt aber auch die Frage nach der Finanzierung der Unternehmensgründung. Denn auch hierbei kann man verschiedene Vorteile nutzen.

5.2. Gewinn optimieren – ein steter Prozess

Das man am besten gleich von Anfang an alles optimiert, mag selbstredend sein. Allerdings muss man dann trotzdem weiterhin die Situation laufend beobachten. Schließlich unterliegt alles Veränderungen, auf die man unter Umständen reagieren muss, um den Gewinn zu optimieren. Ein gutes Beispiel hierfür stellt die Digitalisierung der Finanzbuchhaltung dar.

Aber auch Gesetzesänderungen können Folgen haben, auf die man vorbereitet sein sollte. Dabei ist man auf Informationen angewiesen, die zuverlässig und verständlich sind, alle Konsequenzen beschreiben und natürlich auch leicht verfügbar sein sollten. Einen Gewinn optimieren bedeutet also ebenfalls einen zuverlässigen Partner an seiner Seite zu wissen, der die speziellen Aspekte, die auf ihren Gewinn Einfluss nehmen, genau kennt.

6. Mit JUHN Partner den Gewinn optimieren

Als moderne Steuerberatungskanzlei kennen wir uns in allen Belangen rund um das Steuerrecht aus. Außerdem arbeiten wir dank Digitalisierung, wie etwa über DATEV Unternehmen online, hocheffizient. Darüber hinaus halten wir Sie informiert, insbesondere bei anstehenden Gesetzesänderungen. Und natürlich profitieren Sie von unseren maßgeschneiderten Steuergestaltungsmodellen. Ganz gleich, ob nun Ihr Unternehmen oder sie persönlich von unserer vielfältigen Expertise profitieren sollen, wir unterstützen Sie dabei Ihren Gewinn zu optimieren.


Steuerberater für Unternehmensteuerrecht

Unsere Kanzlei hat sich besonders auf die steuerrechtliche Gestaltungsberatung zur Besteuerung von Kapitalgesellschaften spezialisiert. Bei der Beratung zur Gewinnoptimierung schätzen Mandanten unser Know-how beispielsweise in folgenden Bereichen:

GmbH

  1. Allgemeine Beratung zu GmbH-Besteuerung (Gründung, Vermeidung von Betriebsaufspaltungen, Nutzung von Verlustvorträgen)
  2. Optimierte Besteuerung der GmbH
  3. Steueroptimierung bei Gewinnausschüttungen (Kapitalertragsteuer und Teileinkünfteverfahren)
  4. Strategische Beratung bei Kapitalgesellschaften (Erwerb eigener Anteile, disquotale Gewinnausschüttung, Organschaft, Holdingstrukturen etc.)

Unternehmenskauf

  1. Beratung beim Unternehmenskauf (Verkauf GmbH, Verkauf GmbH & Co. KG, Nutzung von Verlustvorträgen)
  2. Beratung beim Unternehmensverkauf (Vorteile bei Share Deal & Asset Deal)

Stille Gesellschaft

  1. Beratung zur Abgrenzung von typisch und atypisch stillen Gesellschaften
  2. Nutzung von Gewerbesteuervorteilen bei der atypisch stillen Gesellschaft
  3. Umfassende Beratung zu allen Arten der stillen Gesellschaft

Hierzu stehen Ihnen unsere Steuerberater und Rechtsanwälte an den Standorten Köln und Bonn gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Zudem beraten wir deutschlandweit per Telefon und Videokonferenz:

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Lehrauftrag für Steuergestaltung

Unsere besonderen Expertisen für Unternehmensteuerrecht werden auch durch die FOM Hochschule bestätigt. Steuerberater Christoph Juhn wurde dort zum Lehrbeauftragten für Steuerrecht berufen und lehrt seit dem Wintersemester 2013 die Veranstaltung „Steuergestaltung (6) Steuerplanung“. Das vorlesungsbegleitende Skript stellen wir Ihnen hier gerne vorab als Information zum kostenlosen Download zur Verfügung:

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