Steuerberaterexamen bestehen

Das richtige Mindset entscheidet!

Das richtige Mindset zum Steuerberaterexamen

Um das Steuerberaterexamen zu bestehen, braucht man neben einer optimalen fachlichen Vorbereitung auch das richtige Mindset. Was man hierbei alles beachten kann, ist sehr umfassend. Zunächst sollte man sich ernsthaft mit der Frage beschäftigen, warum man den Beruf des Steuerberaters ergreifen möchte. Findet man hierfür gute Gründe, sollte man die Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen gründlich planen. Dazu ist es wichtig, dass man klare Prioritäten setzt. Doch sollte man dabei auch die essentiellen Dinge im Leben berücksichtigen. Außerdem ist eine Integration von regelmäßigen Ruhephasen erforderlich. Gute Ernährung und guter Schlaf sind ebenfalls förderlich. Weiterhin sollte man das eigene Lernverhalten berücksichtigen. Dennoch macht man im Verlauf der Vorbereitung gleich mehrfach die Erfahrung, dass man an die eigenen Grenzen stößt. Gerade hier ist das richtige Mindset zur Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen von besonderer Bedeutung. Allerdings gilt dies auch in den Prüfungen selbst. Daher sollte man sich eine positive Betrachtungsweise aneignen und stets bewahren.

Unsere Kanzlei hat sich besonders auf die Förderung junger Nachwuchstalente in den steuerberatenden Berufen spezialisiert. Insbesondere die Vorbereitung auf das jährliche Steuerberaterexamen liegt uns sehr am Herzen. Aufgrund der aktuellen Relevanz haben wir mehrere Beiträge zu diesem Thema publiziert:

Datum Thema
10. August 2021 Steuerberaterprüfung 2020: Das kam in den Klausuren dran
20. August 2021 Schriftliche Steuerberaterprüfung: Vorbereitung Erfolgsquote & Notenspiegel
16. Oktober 2021 Das mündliche Steuerberaterexamen: Vorbereitungen sind wichtig
17. Oktober 2021 Tipps zur mündlichen Steuerberaterprüfung
26. Januar 2022 Das richtige Mindset zum Steuerberaterexamen (dieser Beitrag)
Unser Video: Wie wichtig ist…

Unser Video:
Wie wichtig ist das richtige Mindset?

In diesem Video erklären wir, worauf man beim Mindset zum Steuerberaterexamen achten sollte.

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Inhaltsverzeichnis


1. Das richtige Mindset zum Steuerberaterexamen – Einleitung

In unserer Steuerberatungskanzlei erleben wir jedes Jahr, wie sich einige unserer Mitarbeiter auf das Steuerberaterexamen vorbereiten. Aus dieser Erfahrung heraus haben wir in der Vergangenheit eine Reihe an Artikeln und Videos bei YouTube veröffentlicht, die sich mit der Thematik rund um das Steuerberaterexamen beschäftigen. Schließlich liegt es auch in unserem Interesse, dass sich in unserer Branche möglichst viele der Verantwortung stellen, die der Beruf eines Steuerberaters mit sich bringt. Gerade junge Steuerberater können mit innovativem Geist und ihrem Mut zur Veränderung viel bewegen. Aus diesem Grund versuchen wir intern wie auch extern so viele Kandidaten wie möglich zu unterstützen, um diesen Weg erfolgreich zu bestreiten.

Doch bei allen praktischen Tipps zur Vorbereitung sowie zu den Prüfungen selbst bleibt ein dunkler Fleck oft unberücksichtigt, nämlich das Mindset zum Steuerberaterexamen. Dabei ist dies vielfach der entscheidende Faktor. Darum ergänzen wir unsere bereits publizierten Beiträge, indem wir unsere Sicht auf das Steuerberaterexamen um den wichtigen Aspekt, den das richtige Mindset darstellt, erweitern.

2. Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen: 10 Punkte zum Mindset

2.1. Motivation und Mindset zum Steuerberaterexamen

2.1.1. Woher kommt die eigene Motivation?

Beginnen wir unsere Betrachtungen über das richtige Mindset zum Steuerberaterexamen an der Stelle, an der sich jeder Kandidat am Anfang befindet. Tatsächlich ist der erste Gedanke, den man mit dem Vorhaben Steuerberater zu werden verbindet, oftmals eher diffus. Es dauert eine gewisse Zeit, bis man sich klar vor Augen führt, dass man wirklich beschlossen hat, das Steuerberaterexamen anzugehen. Selbst wenn man studiert, ist dieses Ziel keineswegs selbstverständlich von Anfang an klar definiert.

Wenn man aber den festen Entschluss gefasst hat, am Steuerberaterexamen teilzunehmen, dann sollte man auch bewusst auf das eigene Mindset achten. Dabei sollte man sich fragen, warum man dieses Ziel wirklich verfolgt. Macht man es etwa, weil viele andere, die man kennt, dies ebenfalls beabsichtigen? Oder besteht gar aus anderen Gründen die Erwartungshaltung, dass man Steuerberater wird? Zugegeben, aus persönlicher Sicht sind dies kaum werthaltige Argumente, um eine positive Grundlage für das zum Steuerberaterexamen passende Mindset zu entwickeln. Im Gegenteil: Der Wunsch Steuerberater zu werden, sollte aus innerer Überzeugung kommen. Man sollte Lust verspüren, dieses Ziel sowohl zu erreichen als auch später mit dem eigenen Leben auszufüllen. Denn so, wie in anderen Berufen, so fordert auch der Beruf des Steuerberaters einen großen Teil des eigenen Lebens ein. Auch aus diesem Grund ist das richtige Mindset bei der Frage, ob das Steuerberaterexamen sinnvoll ist, besonders wichtig.

2.1.2. Dokumentation der Motivation

Daher empfehlen wir gleich zu Beginn, dass man sich in Stichworten zu Papier bringt, warum man Steuerberater werden möchte. Das können fünf oder zehn wichtige Punkte sein, die man sich an einer Stelle aufhängen sollte, die man täglich wahrnimmt. Beispielsweise könnte man die Liste von außen an die Kühlschranktür heften. Auch die Badezimmertür ist hierfür durchaus geeignet. Denn dadurch erinnert man sich ständig selbst daran, was man dachte, als man dieses Ziel definierte.

Wichtig hierbei ist jedenfalls, dass man ehrlich zu sich selbst ist. Es liegt kein Nutzen darin, wenn man anderer Leute Ziele verfolgt. Hier ist gesunder Egoismus maßgebend. Schließlich geht es auch um das eigene weitere Leben. Aber auch sonst ist Ehrlichkeit von größerem Nutzen, als kurzsichtige Unaufrichtigkeit. Schließlich weiß man selten im Voraus, welche Konsequenzen eine Entscheidung hervorruft, die man andernfalls, unter ernsthafter Betrachtung, nur bedingt unterstützen würde.

2.2. Optimierung auf Basis des eigenen Lernvermögens

Als nächstes sollte man darüber reflektieren, unter welchen Umständen man am effizientesten lernt. Liegt die Veranlagung hierbei eher auf Teamwork? Oder braucht man vielleicht doch die Ruhe der Abgeschiedenheit, um sich auf die Vorbereitung zu konzentrieren? Vielleicht profitiert man auch im Wechsel von beiden Settings? Auch dies sind Faktoren, die das Mindset zum Steuerberaterexamen enorm beeinflussen. Darum ist es auch gleich zu Beginn wichtig, dass man hierzu die besten Voraussetzungen schafft. Dies schließt somit ein, dass man die dazu passenden Angebote zur Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen aussucht. Je maßgeschneiderter sie auf die persönlichen Lernfähigkeiten ausgerichtet sind, desto effektiver ist dann auch die Vorbereitung. Dies wiederum hat einen positiven Rückkopplungseffekt auf das eigene Mindset bei der Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen. Sie werden es brauchen.

2.3. Inanspruchnahme professioneller Unterstützung für das Mindset

Genau so, wie man für die fachliche Vorbereitung den persönlich optimalen Ansatz suchen sollte, kann man auch professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen, um das passende Mindset zum Steuerberaterexamen zu formen. Dazu kann man beispielsweise ein Coaching in Erwägung ziehen. Denn Coaches bieten in dieser Hinsicht eine tolle Begleitung durch alle Phasen der Vorbereitung sowie der Prüfungen. Und das auf sehr individuelle Weise. So startet man logischerweise mit einer Bestandsaufnahme und entwickelt auf dieser Basis einen Plan. Dies ist ein guter Ansatzpunkt, um das richtige Mindset durch externe, unabhängige Kontrolle stets auf dem Prüfstand zu halten. Dadurch fällt es den meisten, die diese Hilfe in Anspruch nehmen, wesentlich leichter, um auf ihrem Pfad zum Steuerberaterexamen Kurs zu halten. Dabei kann so ein Coaching auch eine gute, lehrreiche Erfahrung für viele weitere Aspekte des gegenwärtigen und weiteren Lebens sein.

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2.4. Planung der Vorbereitungszeit

Ein weiterer Baustein, mit dem man das eigene Mindset zum Steuerberaterexamen von Anfang an optimieren kann, ist die Planung der Vorbereitungszeit. Damit sind sowohl die Zeiten gemeint, die man für die fachliche Vorbereitung nutzen möchte, als auch das Einbeziehen der persönlichen Lebensverhältnisse. Mit letztgenanntem Punkt ist neben dem Beruf eben auch das Privatleben gemeint.

Also sollte man so etwas wie einen Schlachtplan für die Vorbereitungszeit zum Steuerberaterexamen entwickeln. Schließlich machen dies die Profis beim Militär in der Regel ebenso. Dennoch sollte man dabei stets bedenken, dass unerwartete Umstände eintreten können, die den Plan zumindest zum Teil in Frage stellen. Also sollte man beim Erstellen eines solchen Plans Raum für Flexibilität lassen.

Um einen solchen Plan zu verwirklichen, sollte man ihn in einen großen, übersichtlichen Jahresplan eintragen. Den hängt man sich dann ebenfalls an prominenter Stelle auf. Darin stehen dann zum Beispiel die Wochenenden, an denen die Vorbereitungskurse stattfinden. Auch der Zeitraum der Freistellung findet hier Platz. Man ist dann weniger überrascht, wenn man plötzlich feststellt, dass er kurzbevorsteht. Weiterhin kann man dort wichtige persönliche Termine verzeichnen, an denen die Vorbereitung ruhen sollen. Denn auch das ist für das richtige Mindset zum Steuerberaterexamen wichtig, nämlich, dass man für die wirklich wichtigen Dinge im Leben ebenfalls Zeit hat. Deshalb sollte man auch für diese Ausnahmen Zeit einplanen.

Gleichzeitig bedeutet all dies selbstverständlich aber auch, dass für größere Vorhaben keine Zeit bleibt. Heiraten, Kinder kriegen, ein Haus bauen, all dies und noch vieles mehr parallel zu den Vorbereitungen auf das Steuerberaterexamen zu organisieren dürfte doch wohl die Kapazitäten eines Übermenschen erfordern, um den Erfolg in allen Bereichen sicherzustellen. Nehmen Sie sich lieber ein Vorhaben nach dem anderen vor. Auch dazu können Sie die hier von uns propagierten Vorschläge in Punkto Steuerberaterexamen auf ihr Mindset bei Ihren anderen Vorhaben übertragen.

2.5. Einbeziehen des persönlichen Umfelds

Hat man einen Partner, mit dem man gemeinsam durch das Leben geht, so ist es enorm wichtig, dass man diesen Plan gemeinsam entwickelt. Doch auch in anderer Hinsicht sollte man diese Thematik vereint betrachten. Denn ohne die passende Unterstützung, die nur durch ehrliches Verständnis möglich ist, kann dies das eigene Mindset zum Steuerberaterexamen unterminieren. Aber auch alle anderen sozialen Partner, mit denen man in Verbindung steht, sollten offen und ehrlich über die in der Vorbereitungszeit anstehenden Einschränkungen informiert sein und rücksichtsvoll damit umgehen.

Hier zeigt sich dann auch, wie wichtig man selbst für seine engsten Vertrauten ist. Doch sollte man sich dabei auch klar sein, dass diese Erwartungen auch von ihnen einiges abverlangen mag. Darum sollte man sich im Klaren sein, dass die Entscheidung zur Teilnahme am Steuerberaterexamen auch Folgen für die persönlichen Beziehungen haben mag und somit das eigene Mindset beeinträchtigen kann. Daher ist es sinnvoll sich mit diesem Bewusstsein vor solchen Auswirkungen im Voraus zu wappnen.

2.6. Das Mindset zum Steuerberaterexamen ist eine Achterbahnfahrt

Kommen wir auf einen kritischen Punkt zu sprechen, den die meisten an ihrem Mindset beobachten, während sie sich auf das Steuerberaterexamen vorbereiten. Denn dem anfänglichen Enthusiasmus kann rasch Ernüchterung folgen. Oft merkt man dies bereits nach den ersten vier bis sechs Wochen, wenn die Prüfungen noch Monate entfernt sind. In diesen Phasen, in denen man spürt, dass man auch mit dem besten anfänglichen Mindset zum Steuerberaterexamen an gewisse Grenzen gerät, ist es besonders wichtig, dass man sich nochmals des Ziels bewusst wird. Daher sollte man in solchen Situationen abermals verstärkt in sich forschen, ob die zu Beginn des Vorhabens vorgebrachten Gründe nach wie vor die gleiche Bedeutung haben. Denn in den meisten Fällen dürfte sich daran kaum etwas geändert haben.

Was sich in der Zwischenzeit allerdings geändert haben könnte, ist das Verständnis dafür, wie aufwendig die Vorbereitungen tatsächlich sind. Aber dies ist sicherlich nur in den seltensten Fällen ein ausreichender Grund, um das eigene Mindset zum Steuerberaterexamen prinzipiell in Frage zu stellen. Wir wünschen daher allen Kandidaten, dass ihnen dieses Wissen neue Kraft zum Durchhalten gibt. Und zwar jedes Mal, wenn man meint, dass man an die eigenen Grenzen gerät. Denn diese Erfahrung machen die meisten, die sich auf die Steuerberaterprüfung vorbereiten, mehr als nur einmal.

Dazu können aber auch Dämpfer kommen, die aus dem persönlichen Umfeld das eigene Mindset in der Vorbereitungszeit auf das Steuerberaterexamen beeinflussen. Aber auch hierbei sollte man sich auf den eigenen Standpunkt rückbesinnen, denn es ist ja schließlich die eigene berufliche Zukunft hiervon betroffen. Weil man aber bis dahin sicherlich schon einiges an Zeit und Arbeit (und sicherlich auch an Geld) in die Vorbereitung investiert hat, muss es schon wirklich gewichtige Gründe geben, um einen Abbruch zu rechtfertigen.

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2.7. Urlaub vor der finalen Vorbereitungsphase

Unter Umständen kann ein kurzer Urlaub im Sommer vor dem schriftlichen Steuerberaterexamen sinnvoll sein. Bis dahin hat man ja bereits so manches in der Vorbereitungszeit geleistet. Daher ist es nun vielleicht an der Zeit, um kurz abzuschalten, sodass man dann mit neuer Energie in die heiße Vorbereitungsphase eintreten kann. Ein paar Tage am Strand oder im Gebirge können dabei durchaus hilfreich und ausreichend sein.

2.8. Sich die eigenen Stärken vergegenwärtigen

Viele Menschen blicken auf ein zur Hälfte gefülltes Glas und erkennen darin, dass ihm etwas fehlt, um voll zu sein. Dabei kann auch ein halbvolles Glas Wasser den Durst löschen. So ist es auch mit dem Wissen und dem Verständnis, das man im Laufe der Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen entwickelt, was aber auch auf das eigene Mindset rückwirken kann. Daher sollte man jedes Mal, wenn man ernüchtert feststellt, dass man noch einen weiten Weg vor sich hat, die bisherigen Verdienste in diesem Ringen als Gegengewicht zu den zweifelnden Betrachtungen hervorheben. Denn dann erscheint das halbvolle Wasserglas oftmals weniger leer, als zunächst gedacht. Ein positives Mindset zum Steuerberaterexamen ist nun mal ebenfalls von großer Bedeutung, während Resignation hingegen keine Option sein kann.

2.9. Faktor Gesundheit – mens sana in corpore sano

Apropos Wasser: eine gesunde Ernährung kann die eigene Leistungsfähigkeit ebenfalls massiv verbessern. Und dazu zählt auch, dass man über den Tag verteilt stets ausreichend Wasser trinkt.

Weiterhin sagt man manchen Früchten und anderen Lebensmitteln nach, dass sie die Ausschüttung von Serotonin und anderen Endorphinen anregen. Dies sind neurobiologische Botenstoffe, die einen positiven Effekt auf das Mindset haben und somit bei der Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen förderlich sein können. Beispielsweise ist dies für Ananas, Mangos und Avocados sowie für Nüsse und Nudeln bekannt. Selbstverständlich ist der Klassiker Schokolade hierzu ebenfalls vielfach empfohlen.

Auch in anderer Hinsicht hängt die eigene Gesundheit mit dem richtigen Mindset zum Steuerberaterexamen direkt zusammen. So zählt etwa ausreichender Schlaf und auch sonst kleinere Pausen zum Abschalten zu den Möglichkeiten, um das eigene Lern- und Leistungsvermögen stetig zu erneuern.

Aber auch eine passende Musik, die beim Lernen im Hintergrund läuft, kann hierbei unterstützend wirken. Dazu kann man zahlreiche Angebote im Internet nutzen, wobei man auch hierfür einige Informationen vorab lesen mag, um die neurobiologischen Auswirkungen auf das Gehirn besser zu verstehen. Denn das Gehirn bereitet sich in der Vorbereitungszeit auf das Steuerberaterexamen auf einen mächtigen Kraftakt vor und kann dabei alle Unterstützung gebrauchen, die man ihm geben kann, wozu auch hierbei dem Mindset große Bedeutung zukommt.

Ob jedoch Musik für alle Menschen in gleicher Weise hilfreich ist, kann man aber ebenfalls hinterfragen. Darum sollte man insbesondere die eigene Persönlichkeit bei der Suche nach der besten Unterstützung in den Vordergrund rücken. Studien und andere gut gemeinte Ratschläge können dabei allenfalls ein Leitrahmen sein, wenn auch oftmals ein hilfreicher.

2.10. Pausen: Immer wieder Abstand gewinnen

Das Gehirn ist nur bis zu einem bestimmten Grad leistungsfähig. Irgendwann kommt auch der größte Intellekt an seine Grenzen. Spätestens da ist eine Pause erforderlich, um die Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Dies ist in der Vorbereitungszeit auf das Steuerberaterexamen zum Glück durchaus zu berücksichtigen. Denn wenn man das eigene Limit überschreitet, dann zieht man auch aus gesteigerter Anstrengung kaum einen Gewinn. Besser ist es also, wenn man zunächst eine Pause einlegt und ein wenig Abstand gewinnt, um dann mit neuer Energie weiterzumachen. Also, keine Zeit verschwenden, indem man mit übermenschlicher Kraft die Realität zu überwinden versucht, anstatt es nach einer kurzen Pause viel leichter zu haben, zum Ziel zu kommen. Aber auch hierbei sollte man stets nach den eigenen Bedürfnissen handeln. Hierzu ist jeder der eigene Experte. Man muss nur bewusst und ehrlich zu sich selbst sein.

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3. Das richtige Mindset beim Steuerberaterexamen

3.1. Das Mindset aus der Vorbereitungszeit auf das Steuerberaterexamen übertragen

Der zweite Schwerpunkt unserer Betrachtungen liegt auf dem Mindset, das man sich beim Steuerberaterexamen bewahren sollte. Auch dies kommt alles andere als von alleine. Denn hierfür ist ebenfalls eine gründliche Vorbereitung erforderlich. So haben viele der zuvor genannten Tipps durch stete Anwendung während der Vorbereitungszeit bereits die Grundlage geschaffen, um sie auch während der Steuerberaterprüfungen umzusetzen. Beispielsweise kann man das verinnerlichte regelmäßige Trinken eines Schlucks Wassers sowohl dazu nutzen, um das Gehirn optimal zu versorgen, als auch, um einen kurzen Augenblick lang ein wenig wohltuenden Abstand von den Aufgaben zu gewinnen.

3.2. Spezifische Aspekte zum Mindset beim Steuerberaterexamen

Andere Aspekte, die das Mindset beim Steuerberaterexamen betreffen können, sind hingegen eher spezifischer Natur. Dazu zählt auch, dass man trotz der Anspannung ruhig und gelassen bleibt. Zum Beispiel mag man am Tag der ersten Klausur zum Steuerberaterexamen denken, dass es nun tatsächlich ernst wird. Dabei ist dies doch im Grunde bloß eine weitere Klausur in der langen Reihe an Übungsklausuren, die man in den vergangenen Monaten ebenfalls ohne Aufregung geschrieben hat.

Weiterhin bringt es keinen Nutzen, wenn man sich ständig umblickt, um zu sehen, wie sich die anderen Kandidaten oder die Aufsicht führenden Personen verhalten. Man sollte sich also ganz auf sich selbst und die zu bewältigenden Aufgaben konzentrieren. Dies gilt übrigens auch, wenn man sich während der Prüfung Gedanken um andere macht. Dass man sich beispielsweise um andere Kandidaten Sorgen macht, mit denen man zuvor gemeinsam gelernt hat, hilft weder ihnen noch einem selbst. Was jedoch hilfreich ist, ist gesunder Pragmatismus, ein Mindset, der beim Steuerberaterexamen sein volles Potential auszuschöpfen vermag.

Zwar mögen auch andere Gedanken aufkommen, Zweifel etwa, dass man das Steuerberaterexamen zu einem guten Abschluss bringt, aber da sollte man auf ein Mindset zurückgreifen, das einem versichert, dass dies auch schon bei den Probeklausuren der Fall war. Denn auch da stellen sich stets die positiven Errungenschaften in der Eigenwahrnehmung zunächst ein wenig unterrepräsentiert dar. Es kommt eben auf das Ergebnis an. Und darauf muss man halt auch warten können. Bis dahin (und auch darüber hinaus) hat man ohnehin keinen Einfluss auf das Ergebnis. Also wieso sollte sich dies im Verlauf der Steuerberaterprüfung durch voreilige Klagen ändern? Daher ist Gleichmut beim Steuerberaterexamen eine Mindset, das man kaum überschätzen kann.

3.3. Das Mindset zum mündlichen Steuerberaterexamen

Da wir schon von überschätzen sprechen, sollte man auch dies zur Vervollständigung anmerken: Das Überschätzen der eigenen Fähigkeiten ist selbstverständlich kein gutes Mindset, um das Steuerberaterexamen zu durchlaufen. Insbesondere bei der mündlichen Prüfung sollte man hiervon Abstand nehmen, weil viele Prüfer dies – ob bewusst oder unbewusst – oftmals als arrogant empfinden. Wenn man dabei bedenkt, welche eher knappen Leistungen die meisten Kandidaten in den Prüfungen erbringen und wie wenige einen wirklich überdurchschnittlichen Erfolg erzielen, dann sollte man realistischer Weise davon ausgehen, dass man selber ebenfalls nur einer von vielen ist. Schließlich haben sich auch die anderen Teilnehmer am Steuerberaterexamen monatelang intensiv auf diese Prüfungen vorbereitet, die allgemein als sehr schwer gelten.

Vielmehr sollte man auch beim mündlichen Steuerberaterexamen ein ausgeglichenes Mindset an den Tag legen. Freundlich, aufmerksam und aufgeschlossen wirkt man auf die Prüfer so, wie man es sich von einem guten Steuerberater wünscht. Letztendlich kommt es eben auch im Berufsalltag auf diese inneren Qualitäten an. Und genau dies honorieren dann auch die Prüfer, denn für sie steht neben der fachlichen Qualifikation auch die menschliche Eignung eines Kandidaten zum Beruf des Steuerberaters im Raum. Aber auch diese positiven Eigenschaften, die auch in vielen anderen Bereichen des Lebens förderlich sind, kann man sich durch Übung, etwa im Rahmen eines Coachings, aneignen. Nehmen Sie das Steuerberaterexamen also zum Anlass, um ihr Mindset im Allgemeinen weiterzuentwickeln – es lohnt sich gleich mehrfach.


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Unsere Kanzlei hat sich besonders auf die steuerrechtliche Gestaltungsberatung zum Unternehmensteuerrecht spezialisiert. Bei der Besteuerung von Kapitalgesellschaften schätzen Mandanten unser Know-how beispielsweise in folgenden Bereichen:

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  1. Allgemeine Beratung zu GmbH-Besteuerung (Gründung, Nutzung von Verlustvorträgen)
  2. Steueroptimierte Besteuerung der GmbH
  3. Informationen zu den Vorteilen von Geschäftsführergehältern
  4. Steueroptimierung bei Gewinnausschüttungen (Kapitalertragsteuer und Teileinkünfteverfahren)
  5. Steuervorteile der Immobilien-GmbH
  6. Vermeidung von Betriebsaufspaltungen
  7. Strategische Beratung bei Kapitalgesellschaften (Erwerb eigener Anteile, disquotale Gewinnausschüttung, Organschaft, Holdingstrukturen)

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  1. Beratung beim Unternehmenskauf (Verkauf GmbH, Verkauf GmbH & Co. KG, Nutzung von Verlustvorträgen)
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