Der Weg zum Steuerberater

Berufsanfänger haben die Qual der Wahl: Die Ausbildung zum Steuerfachangestellten, die Fortbildung zum Steuerfachwirt oder Bilanzbuchhalter sind ebenso gefragt wie das BWL- oder Jura-Studium mit anschließender Teilnahme am Steuerberaterexamen oder Wirtschaftsprüferexamen.

Im Steuerberaterexamen liegt die Durchfallquote bei rund 50 Prozent. Die Statistik zeigt jedoch, dass junge Steuerberateranwärter mit besonderem Engagement in das Examen gehen. Im Jahr 2012 wurden in der gesamten Bundesrepublik 11 Anwärter im Alter bis 25 Jahren zum Steuerberaterexamen zugelassen, wovon 9 bestanden haben. Dies entspricht in dieser Altersgruppe einer Bestehensquote von 81 Prozent.

 

NBW-Karriereführer

Steuerberater Christoph Juhn aus Köln im Interview mit NWB-Verlag

Im Juni jeden Jahres veröffentlicht der NWB-Verlag den Karriereführer worin er über berufliche Chancen im Steuerrecht berichtet. In der Auflage 2014 stellt der NWB-Verlag die Vor- und Nachteile sowie die Chancen und Herausforderungen besonders junger Steuerberater dar. Hierzu wurde auch Christoph Juhn interviewt, der seine Erfahrungen ab Seite 50 wiedergibt. Der Artikel „Junge Steuerberater: Wenig an Jahren – Viel an Chancen“ steht Ihnen hier kostenlos zum Download zur Verfügung.

 

Mehr Informationen

Wird sich für das Berufsziel Steuerberater entschieden, empfiehlt Christoph Juhn folgende Ausbildungswege:

Steuerberaterexamen auf dem praktischen Weg

Voraussetzung ist eine abgeschlossene kaufmännischen Berufsausbildung, z. B. Steuerfachangestellter oder eine andere gleichwertige Ausbildung sowie

  • eine anschließende praktische Tätigkeit von 10 Jahren oder
  • im Falle einer erfolgreich abgelegten Prüfung zum geprüften Bilanzbuchhalter oder Steuerfachwirt eine praktische Tätigkeit von 7 Jahren

Die geforderte praktische Tätigkeit muss sich in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden auf das Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern erstrecken.

Steuerberaterexamen auf dem akademischen Weg

Besonders spricht sich Christoph Juhn für diese Weg aus, denn dieser bietet neben dem Abschluss als Steuerberater auch den Vorteil des akademischen Hintergrundwissens. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Abschluss eines wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Hochschulstudiums oder ein Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit

  • von mindestens 8 Semestern und einer anschließenden praktischen Tätigkeit von 2 Jahren oder
  • von weniger als 8 Semestern und einer anschließenden praktischen Tätigkeit von 3 Jahren

Die geforderte praktische Tätigkeit muss sich in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden auf das Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern erstrecken.

Mehr Informationen auch unter: https://www.bstbk.de/de/steuerberater/steuerberaterIn/ 

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